Bei der Forschung zu Stimmungen und Tonsystemen auf historischen Tasteninstrumenten stoße ich immer wieder auf kuriose, manchmal auch sehr esoterische Artikel. Heute habe ich etwas Lustiges gefunden - einen Artikel aus den 60er Jahren über das Clavichord als Instrument. Er stammt nicht etwa aus einer Fachzeitung, sondern aus einem Magazin namens "House Beautiful". Man stelle sich vor- das Clavichord als Zutat eines gehobenen Lebensstils, erklärt für die moderne Frau... Der Titel verrät schon das Hauptanliegen der Autorin. Ein Clavichord ist halt für den musikalischen Laien vor allem deswegen interessant, weil es "wenig Platz einnimmt und einen schönen Klang erzeugt".
Ungeachtet aller Satire ist es allerdings bezeichnend für den Bildunsanspruch dieses Magazins, solch einen Artikel zu veröffentlichen. Ich warte nun auf den Tag, an dem "Brigitte" oder "Schöner Wohnen" das Cembalo oder Spinett als Accessoire vorstellen wird.......
Der link zum Artikel (veröffentlicht von B. Lehman) ist hier.
Ungeachtet aller Satire ist es allerdings bezeichnend für den Bildunsanspruch dieses Magazins, solch einen Artikel zu veröffentlichen. Ich warte nun auf den Tag, an dem "Brigitte" oder "Schöner Wohnen" das Cembalo oder Spinett als Accessoire vorstellen wird.......
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